Donnerstag, 27. August 2015

Wo warst du denn die ganze Zeit???

Hallo Leute,

ich weiß, dass mein Blog in letzter Zeit sehr eingeschlafen ist und das tut mir auch etwas leid. Die letzten Tage/Wochen/Monate habe ich einiges wegen meinem bevorstehenden Abi 2016 zu tun gehabt. Vielleicht könnt ihr nachvollziehen, dass das doch ganz schön Zeit frisst, besonders, wenn man das Abitur nachholt und sich erstmal komplett neu einrichten muss, sowohl körperlich als auch geistlich.
Ja, das ist blühender Schnittlauch. Passt nicht zum Thema,
aber sieht schön aus. ;D
Ich bin im Sommer 2013 in die Stadt, in der ich mein Abi mache, umgezogen und wohne noch bis ca. Juni 2016 hier. Das war am Anfang natürlich eine riesige Umstellung, besonders wenn man bedenkt, dass ich aus ein Großfamilie stamme und es für mich extrem ungewohnt war, auf einmal allein zu wohnen. Plötzlich musste ich mein Essen selber kochen, Geschirr spülen (habe keinen Geschirrspüler), einkaufen und den ganzen anderen Haushaltskram, der halt so anfällt.
Aber am gewöhnungsbedürftigsten  war die Stille. Sie war überall, auf dem Gang, ich meinem Zimmer, einfach überall. Ganz anders als zuhause, wo mit mir 7 Leute Geräusche fabrizierten. Ich sollte vielleicht dazusagen, dass ich in einem Gemeinschaftshaus wohne. Normalerweise wohnen dort meistens mehr als eine Person, nur ich hatte halt das Pech, im ersten Abijahr allein wohnen zu müssen. Das Gästezimmer neben mir war unbewohnt und das Ehepaar im mittleren Alter, das eine Etage unter mir wohnte, waren auch eher Nachbarn. Sie sind sehr nette Leute, aber ich hatte nicht übermäßig viel mit ihnen zu tun. Da könnte ich auch einige lustige Geschichten erzählen... :)

Als der Winter kam, kam mir alles richtig einsam vor. Die Tage wurden extrem kurz und die einzigen Menschen - mit denen man sich austauschen konnte - waren die Klassenkameraden. Irgendwann hat man die schon etwas satt. Ihr glaubt ja nicht, wie langweilig es allein sein kann! Ich hatte die Hoffnung noch nicht aufgegeben, dass vielleicht doch noch jemand ins Zimmer neben mir zog, aber es kam niemand. Als der Schnee taute und es Frühling wurde und schließlich fast Sommer, stand ein Mädchen von meiner alten Schule in der Küche und wurde gerade von K. herumgeführt. Sie erkannt mich sofort, freute sich und erklärte mir, dass sie nach den Sommerferien meine Mitbewohnerin sein würde. Das kam auch so und darüber war ich sehr froh.

Das folgende Schuljahr verging schneller als mir lieb war und auch, wenn es am Anfang noch etwas schwierig war, sich aneinander zugewöhnen, waren wir im Endeffekt gute Freundinnen geworden. In dem Jahr passierte auch noch mehr, aber das spielt hier meiner Meinung nach keine Rolle. Vielleicht erzähle ich es euch ein andermal.

Nur hat die Klasse 13 begonnen und irgendwie habe ich das Gefühl, dass ich euch wieder mehr schreiben sollte. :) Ich werde versuchen, so oft wie möglich, etwas zu schreiben, ich kann euch allerdings nicht versprechen, dass es einen Zeitplan gibt, den ich einhalten werde, da ich das vom Schulischen her noch nicht genau sagen kann, wie oft ich zum Schreiben komme.

Bis bald,
be blessed <><
Michelle

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