Freitag, 25. Mai 2012

Excuse me, I'm a christian guy!

Hi Leute,

es tut mir sehr leid, dass ich in letzter Zeit nicht viel geschrieben habe. Ich hatte viel zu tun und hab auch viel Bibel gelesen und nachgedacht.

Mir ist etwas aufgefallen. Die meisten Christen unterscheiden sich kaum oder gar nicht von anderen Menschen. Der ein oder andere trägt ein christliches T-shirt oder eine Kette mit Kreuzanhänger, aber das meine ich nicht.
Was ich meine ist unser Verhalten oder zumindest das Verhalten mancher Christen. Da gibt es so einige Dinge, bei denen ich mir an den Kopf greife und denke: "Wieso tust du das?"

1. Lästern

Ich denke diesen Begriff und was dahinter steckt muss ich nicht weiter erklären.
Es ist ein Problem, manche von euch werden es vielleicht nicht als Problem ansehen, aber es ist eins.
Wir sind Christen stimmt's ? Ich werden jetzt wahrscheinlich bejahen.
Wenn ihr Christen seid, warum haltet ihr euch dann nicht an die Regel unseres Gottes und lästert?!
Er hat uns gesagt : "Sag nichts Unwahres über deine Mitmenschen!", Exodus (2.Mose) Kapitel 21 Vers 16
Wenn ihr das nachschlagt, werden ihr etwas bemerken und zwar, dass ihr dass genaue Gegenteil von dem tut, was geschrieben steht. Ihr werdet euch sagen, dass euch durch Jesus doch eh alles vergeben ist und nehmt es deshalb nicht ernst. Ich bin der Meinung, dass das kein Grund ist, sich nicht daran zu halten.

Wenn ihr weiterhin lästert und über alles und jeden herzieht, was euch nicht passt oder anders ist als ihr, dann seid ihr nicht anders als "normale" nichtgläubige Menschen.
Aber ihr seid Christen und ich bin der Meinung, wir Christen sollten uns nicht benehmen wie Atheisten/Ungläubige, denn das sind wir nicht. Zeigt das ihr anders seid, denn das seid ihr, ihr gehört zu GOTT. Ihr seid Gottes Kinder - Königskinder und man tut was der König sagt!
Und denkt dran: Worte können Menschen mehr verletzten als Gewalt. Also lasst das mit dem Lästern!

Amen!

Fortsetzung folgt...

Be blessed!
Eure Michelle

Sonntag, 6. Mai 2012

Vertrauen auf Gott

Shalom!

Wie ihr wisst, war ich vor wenigen Tagen in Theresienstadt. Mir kam heute die Idee, etwas über Vertrauen in Gott zu schreiben und da kam mir Theresienstadt in den Sinn. Sicherlich fragt ihr euch, warum ich ausgerechnet in diesem Zusammenhang an Vertrauen gedacht habe?!

In Theresienstadt gab es früher - zur Zeit des 2. Weltkriegs - versteckte Gebetsräume, meist waren es kleine Räume, die die SS nicht entdeckt hatte. Die Menschen dort stahlen Farbe und malten diese Räume an. Sie malten mit roter Farbe Davidssterne,schrieben Bibelverse auf hebräisch an die Zimmerdecke und die Wände. Sie malten auch Kerzen an die Wände, das zeigt, wie wenig sie damals hatten. Sie trafen sich heimlich in kleinen Gruppen, höchstens 20 Leute. Sie beteten und feierten Gottesdienst, der Gottesdienst wurde von Rabbinern gehalten.

Aber warum feiert man in einer solchen Situation Gottesdienst?
Ganz einfach, die Menschen hielten an Gottes Wort und seinem Versprechen, sie immer durch die Geschichte zu begleiten, fest. Die Leute damals ahnten/wussten, dass sie nicht mehr lang zu leben hatten und gerade in solchen aussichtslosen, hoffnungslosen Zeiten, vertraut man auf Gott. Sie vertrauen auf Gott und haben bis zum Schluss am Glauben festgehalten.

Ich finde das sehr beeindruckend. Manchmal wünsche ich mir, die Menschen würden heute auch noch so sehr auf Gott vertrauen! Wir sollten uns diese Leute zum Vorbild nehmen! Denkt mal darüber nach!

Be blessed!

Michelle

Freitag, 4. Mai 2012

Theresienstadt

Shalom!

Ich war die letzten zwei Tage auf Klassenfahrt in Altenberg. Die Stadt liegt sehr nah an der Grenze zu Tschechien.  Die Zeit dort war eigentlich nicht schlecht - bis wir Theresienstadt besucht haben.

Theresienstadt war zu Nazi-Zeiten ein Ghetto. Uns wurde die ganze Geschichte sehr anschaulich erzählt. Es war wirklich erschreckend. Die meisten Leute dort sind an Hunger und mangelnder Hygiene gestorben. Theresienstadt war eine Art Durchgangslager. Die meisten Juden, die dort hin deportiert worden, wurden später nach Auschwitz gebracht und dort umgebracht.

Manche Leute trafen sich heimlich in Gebetsräumen und "feierten" dort Gottesdienst. Es waren meistens gläubige Juden, die sic dort trafen, aber es gab auch Christen, die sich heimlich trafen um zu beten. Nicht alle Leute, die dort hin kamen, waren Juden. Es gab dort auch Christen und Menschen, die gar nicht an Gott glaubten, aber auch sie waren dort hin transportiert worden, wegen Hautfarbe, Aussehen und jüdischen Vorfahren usw.

Ich bin Gott dankbar, dass ich nicht in dieser Zeit geboren wurde!

Das Judentum ist die "Mutterreligion" des Christentums. Die Juden glauben an den selben Gott wie wir, sie sind also praktisch so etwas wir Glaubensgeschwister von uns.

Bitte, Herr, lass es nie wieder zu so etwas schrecklichem kommen! Amen!

Be blessed!

Michelle