Sonntag, 17. April 2016

Was wir von Hiob lernen können



Wie wir es gerade im Video gesehen haben, gibt es in unserem Leben sehr viele Dinge, die versuchen, uns von unserer eigentlichen Bestimmung wegzubringen. Gott hat uns zur Gemeinschaft mit ihm geschaffen. Eine Gemeinschaft, wie sie Adam und Eva im Garten Eden hatten. Es könnte alles so schön sein, wenn da nicht diese blöde Schlange wäre. Ich denke ich brauche euch nicht zu erklären, wer diese Schlange ist. Der Teufel ist uns allen schon mal über den Weg gelaufen. Das bekommen wir aber nur sehr selten wirklich mit. Der Teufel steht nicht einfach vor uns, winkt und bittet uns, ihm zu folgen. Wer würde denn da auch überhaupt mitgehen, wir sind ja nicht komplett bescheuert. Das denken wir uns sehr oft: Wie kann man denn nur auf den Teufel hereinfallen? Das würde mir ja nie passieren!

Das Problem ist, dass der Teufel nicht winkend an der Straße steht und uns irgendwelchen Kleinkram aufschwatzen will. Er ist nicht leicht zu erkennen, man kann ihm leicht übersehen, aber nicht weil er keine Macht hat, sondern weil er versucht, sich still und heimlich in unseren Kopf und in unser Herz zu schleichen. Kennt ihr diese kleine Stimme, die einem zuredet, was man doch mit dem gefundenen Hunderteuroschein alles kaufen könnte, was man am Sonntag machen könnte, anstatt in die Kirche zu gehen? Oder diese tausend kleinen Dinge, die einen vom Beten oder vom Bibellesen abhalten? Das können alles Sachen sein, die uns von Gott wegbringen. Und genau das ist der Plan des Teufels. Er hat es bei Hiob ja auch so versucht, indem er in durch die großen Verlust versucht hat, Hiob davon zu überzeugen, dass sich Gott von ihm abgewandt hat. Nur ging dieser Plan bei Hiob nicht auf. Hiob hatte einen so unglaublich starken Glauben, dass er trotz allem an Gott festhielt und gar nicht erst anfing zu zweifeln.

Selbst seine Frau forderte ihn dazu auf, Gott abzusagen. Wenn da nicht der Teufel seine Finger im Spiel hatte! Auch in unserem Leben treten immer wieder Menschen auf, die versuchen, sich zwischen uns und Gott zu stellen, wie wir es auch im Video gesehen haben. Geh doch mal nicht zum Gottesdienst und geh mit uns am Sonnabend Abend richtig einen trinken. Machst du dies und das und jenes nicht, weil du Christ bist? Sei doch mal nicht so ein Spießer, sind eigentlich alle Christen so langweilig wie du? Ihr müsst ja echt ne dämliche Religion haben! Solche Sachen sagen einem die Leute vielleicht nicht so direkt, aber die ein oder andere Bemerkung über euren Glauben habt ihr bestimmt auch schon gehört. Eine der am öftesten aufkommenden Fragen, tritt immer dann auf, wenn irgendetwas schlimmes passiert ist, seien das nun irgendwelche Naturkatastrophen, Terroranschläge, eine Hungersnot oder ein Todesfall im persönlichen Umfeld.
Wo ist dein Gott jetzt, warum lässt der dieses entsetzliche Leid zu? Ist dein Gott denn taub, dass er das Schreien nicht hört und blind, dass er das Elend nicht sieht. Schläft er gerade oder existiert er überhaupt. Wie oft stehen wir vor dieser Frage und haben keine Antwort darauf, kommen vielleicht sogar selbst ins Zweifeln. Klar gehören solche Zweifel auch zum Glauben dazu, aber sie werden manchmal ganz bewusst herbeigeführt, um uns ins Wanken zu bringen. Wir sollten uns ein Beispiel an Hiob nehmen und uns nicht zu sehr von der Meinung anderer beeinflussen lassen.

Ich denke uns geht es öfter so wie im Video als uns lieb ist und als wir jemals zugeben würden. Immer wieder werden wir von Gott abgelenkt und leben in Sünde, also in Trennung von Gott.
Immer wieder nehmen andere Dinge seinen Platz ein, der König wird von seinem Thron geschmissen und durch Materielles ersetzt. Bei einigen ist es das Geld, um das sich das Leben dreht. Auch das kann uns von Gott wegbringen, auch wenn wir das nicht wahrhaben wollen. Wie viel Zeit verbringen wir denn damit , immer höher aufzusteigen in der Unternehmenshierarchie und das große Geld zu machen? Und wie viel Zeit verbringen wir dahingegen mit Gott. Ich denke, das kann sehr schnell in ein Ungleichgewicht geraten. Ich will damit das Geld nicht prinzipiell schlecht reden, es darf halt nur nicht zu sehr in den Mittelpunkt rücken. Hiob war der reichste Mann im Osten. Er hatte einen Reichtum, den sich sicherlich viele wünschen würden. Aber er hat diese Sache aus einer völlig anderen Perspektive betrachtet: „Der Herr hat's gegeben, Der Herr hat's genommen, Hallelujah!“ Er weiß, dass Gott ihm diesen Reichtum geschenkt hat und ich denke, dass diese Einstellung uns irgendwann abhanden gekommen ist. Wir haben uns alles selber erarbeitet, da hat Gott nichts mit zu tun. Das ist eine genauso falsche Herangehensweise, wie die Denkweise, dass ärmere Menschen von Gott verworfen wurden und ihm nichts bedeuten.

Außer dem Geld, gibt es auch noch andere Lieblingsspielzeuge des Teufel, um uns von Gott weg zu bringen. Süchte zum Beispiel trüben unsere Sinne. Man ist von etwas abhängig und kommt einfach nicht davon los. Damit drängt sich eine Sucht zwischen uns und Gott. Süchtige sind so extrem auf ihren Stoff fixiert, dass sie an nichts anderes mehr denken können. Ihr ganzes Leben dreht sich darum. Sie wachen morgens auf, und ihr erster Gedanke ist: „Woher bekomme ich meinen Stoff?“ Im Video wurden Alkohol und auch die Brechsucht erwähnt. Beides ist sehr gefährlich und kann im Extremfall bis zum Tod führen.
Gerade eine Essstörung kann durch ein geringes Selbstwertgefühl ausgelöst werden. Du Bist du dick, weil du keine Modelmaße hast. Du bist nichts wert. Wenn du so aussiehst wie die Models in der Werbung, wirst du geliebt werden und Anerkennung bekommen. Das sind so Dinge, die gerade bei jungen Mädchen sehr große Wirkung haben. Die Gesellschaft suggeriert eine falsche Ansicht von Perfektion. Wer nicht in ein bestimmtes Schema passt, ist nichts wert. Das widerspricht allem, was uns Gott durch die Bibel zusagt. Wir sind alle einzigartig, vielfältig, bunt, perfekt geschaffen. Wir können uns unseren Wert vor Gott nicht verdienen. Er liebt uns bedingungslos. Du bist ihm soviel wert, dass er sogar seinen einzigen Sohn grausam am Kreuz sterben ließ. So sehr hat er dich geliebt, also zweifle niemals an deinem Wert, egal was dir die Gesellschaft versucht einzutrichtern.


Es gibt sehr viele Dinge, die sich zwischen uns und Gott stellen wollen. Wir sollten lernen, etwas mehr zu sein wie Hiob. Trotz aller Umstände, die versuchen uns den Glauben oder die Beziehung zu Gott schwerer zu machen, blieb er standhaft und verleugnete Gott nicht. Oft geht es uns aber vielleicht eher, wie dem Mädchen im Video. Wir müssen erst ganz unten ankommen, um zu begreifen, wie sehr wir Gott brauchen. Aber auch, wenn wir so sehr von Gott weggekommen sind, ist Gott trotzdem fähig, uns wieder zurückzuholen. Er kann alle diese Schwierigkeiten bekämpfen, so dass er uns wieder in die Arme schließen kann und alles wieder zum Guten gewendet ist. Genauso war es auch bei Hiob, am Ende der Geschichte, wird Hiob für seine Standhaftigkeit belohnt und erhält sogar noch mehr als er bereits vorher hatte. Ich wünsche mir, für uns alle, dass wir in schwierigen Zeiten das bekennen können: „Ich weiß, dass mein Erlöser lebt“

Be blessed
Michelle 

Donnerstag, 27. August 2015

Wo warst du denn die ganze Zeit???

Hallo Leute,

ich weiß, dass mein Blog in letzter Zeit sehr eingeschlafen ist und das tut mir auch etwas leid. Die letzten Tage/Wochen/Monate habe ich einiges wegen meinem bevorstehenden Abi 2016 zu tun gehabt. Vielleicht könnt ihr nachvollziehen, dass das doch ganz schön Zeit frisst, besonders, wenn man das Abitur nachholt und sich erstmal komplett neu einrichten muss, sowohl körperlich als auch geistlich.
Ja, das ist blühender Schnittlauch. Passt nicht zum Thema,
aber sieht schön aus. ;D
Ich bin im Sommer 2013 in die Stadt, in der ich mein Abi mache, umgezogen und wohne noch bis ca. Juni 2016 hier. Das war am Anfang natürlich eine riesige Umstellung, besonders wenn man bedenkt, dass ich aus ein Großfamilie stamme und es für mich extrem ungewohnt war, auf einmal allein zu wohnen. Plötzlich musste ich mein Essen selber kochen, Geschirr spülen (habe keinen Geschirrspüler), einkaufen und den ganzen anderen Haushaltskram, der halt so anfällt.
Aber am gewöhnungsbedürftigsten  war die Stille. Sie war überall, auf dem Gang, ich meinem Zimmer, einfach überall. Ganz anders als zuhause, wo mit mir 7 Leute Geräusche fabrizierten. Ich sollte vielleicht dazusagen, dass ich in einem Gemeinschaftshaus wohne. Normalerweise wohnen dort meistens mehr als eine Person, nur ich hatte halt das Pech, im ersten Abijahr allein wohnen zu müssen. Das Gästezimmer neben mir war unbewohnt und das Ehepaar im mittleren Alter, das eine Etage unter mir wohnte, waren auch eher Nachbarn. Sie sind sehr nette Leute, aber ich hatte nicht übermäßig viel mit ihnen zu tun. Da könnte ich auch einige lustige Geschichten erzählen... :)

Als der Winter kam, kam mir alles richtig einsam vor. Die Tage wurden extrem kurz und die einzigen Menschen - mit denen man sich austauschen konnte - waren die Klassenkameraden. Irgendwann hat man die schon etwas satt. Ihr glaubt ja nicht, wie langweilig es allein sein kann! Ich hatte die Hoffnung noch nicht aufgegeben, dass vielleicht doch noch jemand ins Zimmer neben mir zog, aber es kam niemand. Als der Schnee taute und es Frühling wurde und schließlich fast Sommer, stand ein Mädchen von meiner alten Schule in der Küche und wurde gerade von K. herumgeführt. Sie erkannt mich sofort, freute sich und erklärte mir, dass sie nach den Sommerferien meine Mitbewohnerin sein würde. Das kam auch so und darüber war ich sehr froh.

Das folgende Schuljahr verging schneller als mir lieb war und auch, wenn es am Anfang noch etwas schwierig war, sich aneinander zugewöhnen, waren wir im Endeffekt gute Freundinnen geworden. In dem Jahr passierte auch noch mehr, aber das spielt hier meiner Meinung nach keine Rolle. Vielleicht erzähle ich es euch ein andermal.

Nur hat die Klasse 13 begonnen und irgendwie habe ich das Gefühl, dass ich euch wieder mehr schreiben sollte. :) Ich werde versuchen, so oft wie möglich, etwas zu schreiben, ich kann euch allerdings nicht versprechen, dass es einen Zeitplan gibt, den ich einhalten werde, da ich das vom Schulischen her noch nicht genau sagen kann, wie oft ich zum Schreiben komme.

Bis bald,
be blessed <><
Michelle

Dienstag, 20. Mai 2014

Nachtrag: Sound of Truth 2014

Hallo Leute,

da ich ja in letzter Zeit nicht wirklich viel (um nicht zu sagen nichts) geschrieben habe, wird doch der ein oder andere Nachtrag fällig...

Ich möchte euch noch nachträglich erzählen, was beim Sound of Truth so los war.
Die ganze Geschichte beginnt schon am Freitagabend (21.02.2014). Unsre EC-Jugendstunde ging länger als erwartet, deshalb musste ich schleunigst meine Sachen packen und los. Normalerweise wäre ich gelaufen, aber mein Papa hat mich dann doch gefahren. Am nächsten Morgen bin ich zusammen mit Jamie, Cindy und Ann-Helen schon sehr früh aufgestanden. Um 6:55 kam schließlich der Zug und wir mussten ja vorher noch nach Chemnitz fahren. In Chemnitz angekommen, trafen wir schon die ersten betrunkenen Fußballfans. Wir sind mit dem Zug bis nach Nürnberg gefahren und dann dort in den berüchtigten Wackelzug eingestiegen. Je weiter wir Richtung Stuttgart kamen, desto mehr Fußballfans wurden es. Scheiße heute ist ein Fußballspiel und wir müssen in Bad Cannstatt umsteigen! Dort angekommen, stand schon die Polizei mit Megafon herum und sagte was in die Richtung: " Die Stuttgart-Fans bitte nach Links und die Berlin-Fans bitte nach rechts!". Uns haben sie extrem misstrauisch angeguckt. Kein Wunder, wenn man mit Rucksack, Isomatte und Schlafsack an so einem Tag durch den Bahnhof stürzt! Wir mussten dann auch noch das Gleis wechseln, um dann festzustellen, dass der Zug wegen Polizeieinsatz oder Bauarbeiten zu spät kommt. Das Ende vom Lied war, dass wir 20 Minuten zu spät in Metzingen ankamen und den Anschlusszug natürlich verpasst haben. Danke Deutsche Bahn! Die Fahrt ging übrigens planmäßig sieben einhalb Stunden.Zum Glück kannten Jamie und Cindy ein paar Leute, die bei Festival mithalfen und uns abholen konnten. Gott sei Dank! Wir konnten zwar dann nicht mehr zu Unterkunft, aber wir haben unser Gepäck einfach in den Saniraum gestellt und da hatte sich die Sache. Tickets mussten wir nicht kaufen, weil wir mithilfe von Trip to Dover und über Burnin' Heart Reports kostenlos reingekommen sind. :D Das Festival war einfach der Hammer. Das kann man schwer in Worte fassen. Viele verrückte Leute, alles am rumhüpfen, singen, schreien, tanzen, feiern. Folgende Bands haben gespielt: Staryend, Piece of Heaven, Emily Still Reminds, Trip to Dover, Warumlila, Infinite Faith, October Light und Sacrety. Die lange Reise hat sich auf jeden Fall gelohnt. Auch wenn man am Sonntag wieder los musste und einem alles weh tat.

Be blessed,
Michelle

Freitag, 9. Mai 2014

Und du glaubst nich an Wunder!?

Hallo Leute,

glaubt ihr , dass es Wunder gibt?

Es gibt Wunder. Denk doch nur einmal daran, dass ihr leben dürft. Nicht alle durften leben. Dass wir leben dürfen ist ein einziges riesiges Wunder. Öffne die Augen und sie dich um. Siehst du die Farben, die Formen, diese Vielfalt? Blasse Tage, Bunte Tage, Goldene Tage, Dunkle Tage und du glaubst nicht an Wunder?! Schau in den Spiegel. Was siehst du? Einen Menschen, der leben darf, der einzigartig ist und selbst voller Wunder steckt. Dieser Mensch bist du! Schau aus dem Fenster. Siehst du diese Landschaft da Draußen? Berge, Seen, Meere, Ozeane, Wiesen, Tiere, Pflanzen und das alles ist einzigartig, nichts davon gibt es doppelt. Ein Wunder! Manche Bücher sind voll von ihnen. Blinde sehen, Lahme gehen, Tausende werden satt. Täglich werden wir von neuen Dingen überrascht. Ein Regenbogen, eine Schneeflocke, ein Windhauch, sind das nicht alles Wunder? Ein Lächeln, Liebe, Freude, Geborgenheit, Wunder! Ein Licht in tiefster Nacht, Wunder! Wunder kommen von Gott allein.
Ein gesegnetes und wundervolles Wochenende!
Michelle

Montag, 17. Juni 2013

EC-fresh Neuwürschitz 14.6. - 16.6.2013

Hallo Leute,

Ich war ja am Wochenende beim EC-fresh und ich muss sagen ich bereue es kein bisschen. Das Wochenende war einfach der hammer.

by ec-fresh.de
Vielleicht erst einmal ganz allgemein was zum EC-fresh, dass ihr auch wisst wovon ich hier überhaupt rede. EC-fresh findet alle 2 Jahre statt, also das nächste Mal 2015 :) Es treffen sich ganz viele Leute und campen. Ja richtig, wir haben dieses Wochenende in Zelt verbracht, aber zum Glück hab ich damit kein Problem :)
Für geistlichen Input war reichlich gesorgt. Das Thema war diesmal "Was hast'n da?"

Es ging darum, dass wir alle Gaben und Talente von Gott bekommen haben. Der eine mehr, der andere weniger, aber das nicht schlimm, sondern gewollt. Man soll seine "Geschenke" für Gott einsetzen.

Hier mal der Trailer :)

Es gab auch reichlich Musik. Am Freitagabend war ein Konzert von Sacrety. Leider ist mir jemand so blöd in die Ferse gesprungen, dass ich dann früher aus dem Zelt raus bin, weil mir der Fuß weh tat.
Die Musik mag vielleicht nicht jedermanns Sache sein, aber hört doch mal rein ;)
Hier nochmal ein Lied unplugged :)

Wir haben natürlich auch so noch Lieder gesungen zum Beispiel:
Man kann sagen, das Wochenende war mehr als gelungen :)  Ich kann es echt nur weiter empfehlen.